Blog

Was tun Trader bei DSL-Ausfall?

von Anke Sacharow

Heute Nacht war es wieder einmal soweit:
Die DSL-Verbindung hat sich verabschiedet. Die Festnetz-Telefone und das Internet sind mausetot.
Mein Provider arbeitet nach eigener Aussage bereits fieberhaft an einer Lösung....aber es könnte leider durchaus noch dauern.



Was tut man nun als Trader am besten in so einer Situation?

Es gilt:

Gefahr erkannt - Gefahr gebannt.

 

Zügig nach dem Ausfall der Internet-Verbindung wurde ich per E-Mail informiert, dass gerade keine Kursdaten mehr aufgezeichnet werden.

Internet DSL Ausfall Trading - Benachrichtigung per E-Mail

 

Dass ich diese Information per E-Mail erhalte, habe ich in meinen Handelssystemen eingestellt:

Internet DSL Ausfall - Trader - Maßnahmen


Ich schaute nach dem Grund - alles klar- die TWS auf dem Handels-PC ist down, Investox RTT für IB kann folglich nicht aufzeichnen und der Router zeigte an, dass DSL gerade nicht zur Verfügung steht.

Im nächsten Schritt folgte die übliche Hilfe zur Selbsthilfe:

  • zuerst mal den DSL-Router ausschalten und komplett vom Stromnetz trennen
  • dann das DSL-Kabel aus der Telefondose ausstöpseln und mindestens 10 Minuten warten
  • bevor alles wieder verbunden und eingestöpselt wird

Das brachte leider keinen Erfolg - also Plan B :: Eine alternative Internet-Verbindung wird aktiviert ::

Bewährt hat sich dafür ein mobiler Router. Recht gute Modelle gibt es u.a. von HUAWEI oder auch von Netgear - z.B. dieser hier aus der Aircard-Serie: 

 

Im mobilen Router steckt bei mir immer einsatzbereit eine SIM-Karte mit Daten-Flat.

Für den sporadischen Einsatz als Ersatz-Internet sind aber auch Prepaid-SIM-Karten gut geeignet.
Die können innerhalb kurzer Zeit über das Handy aufgeladen werden und danach kann innerhalb von Sekunden die Daten-Flatrate zugebucht werden kann.
Wird die Ausfallsicherung nicht gebraucht, verursachen die Prepaid-Karten auch keine laufenden Kosten.
Prepaid-Karten mit geeigneten Tarifen gibt es z.B. beim allseits bekannten 4-Buchstaben Dicouter mit dem A...

Meine Lösung hieß also gleich noch heute Nacht: mobilen Router anschalten, alle PC´s damit verbinden und dann einfach ganz normal die Systeme weiterhandeln.

Alles also keine große Sache - mit ein wenig Vorbereitung. Und ich kann entspannt bleiben - falls es mit der Reparatur der Störung mal wieder länger dauern sollte.
Bestens geeignet sind mobile Hotsspots übrigens auch für den Zugriff auf die Handelsrechner oder Server von unterwegs aus.
Öffentliches W-LAN oder auch die Hotspots in Hotels nutze ich für den externen Zugriff auf meine Handelssysteme grundsätzlich nicht.
Zu lax wird dort meist mit der Sicherheit umgegangen.

Und noch einen Vorteil haben die mobilen Hotspots:

Die Geräte arbeiten üblicherweise mit Akkus unabhängig vom Stromnetz. Sie sind deshalb auch bei Stromausfall eine gute Alternative zum DSL-Router.

Mit einem Notebook und einem mobilen Hotspot kann man so schon eine vernünftige und für viele Trader auch ausreichende Ausfallsicherung realisieren, ohne dafür überproportional viel Kapital investieren zu müssen.

Dann muss man nur noch darauf achten, dass die Akkus immer ausreichend geladen sind. Für das Notebook wird das  unproblematisch sein, wenn man es regelmäßig über das Netzteil betreibt und dabei den Akku nicht entfernt.

Viele mobile Hotspots lassen sich dann bei Bedarf auch bei leerem Akku über ein USB-Kabel betreiben und laden, welches direkt an den USB-Slot des Notebooks oder PC angeschlossen ist.

 

5/5 Sterne (2 Stimmen)

Zurück

Einen Kommentar schreiben