War der Corona-Crash vorhersehbar?

von Anke Sacharow (Kommentare: 2)

Corona Börsencrash 2020

Die weltweite Corona-Pandemie führte ab Ende Februar 2020 zu Kursverlusten an den Weltbörsen.
Anfang März wurde aus den bis dahin relativ moderat fallenden Kursen eine Börsenpanik, wie es sie bisher seit der Gründung der Bundesrepublik nicht gegeben hat.

 

War der Corona-Crash vorhersehbar?

 

Hätte es für Trader und private Investoren die Chance gegeben, rechtzeitig vor dem Corona-Crash aus dem Markt zu sein?

 

Und was ist mit den algorithmischen Handelssystemen?
Haben sie den Corona-Crash überlebt? 


War der Corona-Crash vorhersehbar?

 

Ganz klar : JA.

In den Wertpapiercharts von Indizes, Futures und Aktien bildeten sich lange vor dem Corona-Crash riesige Kursformationen, die für stark fallende Börsenkurse stehen.

Schauen wir nur mal auf den Dax-Future im Tageschart:

Corona-Crash - Warnsignal 1 :: Das Doppeltop (M-Formation)

Seit Ende 2016 bildete sich im Dax-Future-Tageschart ein Doppeltop.
Anfang November 2017 konnte ein charttechnischer Widerstand bei 13.400 Punkten nicht überwunden werden.
Auch im 2. Versuch Ende Januar 2018 (=Punkt T1 auf der Grafik) scheiterte der Dax-Future wieder an den 13.400 Punkten.
Der Markt korrigierte bis Januar 2019 in den Bereich von 10.300 Punkten, bevor eine charttechnische Unterstützung den Kursverfall stoppte.
Bei 10.300 Punkten verläuft die Nackenlinie der M-Formation (= NL).

Corona Crash 2020 - Doppeltop im Dax-Future Tageschart

Von Mitte Januar bis Ende Februar 2020 unternahm der Dax-Future an insgesamt 21 Handelstagen immer wieder den Versuch, die Widerstandszone ab 13.400 Punkte dauerhaft zu überwinden.
Weil alle Anläufe scheiterten, war nach dem 20.02.2020 der Weg für den Corona-Crash frei.

Am Montag, den 24.02.2020 eröffnete der Markt als erstes Alarmsignal mit einer Kurslücke (Ausbruchs-GAP) nach unten.
Im Laufe des Handelstages verlor der Dax-Future fast 500 Punkte.
Der Tages-Schlusskurs lag in der Nähe des Tagestiefs.
Dadurch bildete sich ein langer, schwarzer Marubozu.
In Kombination mit dem Ausbruchs-GAP steht diese Kerze für einen Trendwechsel zum fallenden Markt.
Bis Freitag, den 28.02.2020   erschienen an allen weiteren Handelstagen der Woche schwarze Kerzen mit hohen Handelsspannen.
Weil der Markt nahe an den Tagestiefs schloss, hatten die Kerzen an 3 Handelstagen der Woche kaum untere Schatten.

Die Serie der schwarzen Kerzen manifestierte bis zum Ende der Woche den Abwärtstrend, den das GAP-Down zum Wochenstart eingeleitet hatte.
Die hohen Handelsspannen zeigen an, dass es in dieser Handelswoche viele Versuche gab, das Blatt noch zu wenden.
Weil bis zum Ende der Handelswoche alle Versuche vergeblich waren, stieg die Nervosität der Marktteilnehmer.
Bis zum Corona-Crash am 12.03.2020 sollten ab jetzt aber noch volle 8 Handelstage vergehen.

Corona Börsencrash 2020 - Charttechnik

In der Handelswoche vom 02.-06.03.2020 konsolidierte der Markt.
Seltsam und untypisch waren die an allen Tagen sehr hohen Handelsspannen.
Dass die kleine Pause im Abwärtstrend zu Beginn der Handelswoche die nervösen Marktteilnehmer nicht beruhigt hatte, bestätigte der Wochenschlusskurs nahe am Wochen-Tief. 

Zu Handelsstart am Montag der Corona-Crash-Woche (09.03.2020) gab es ein neues -diesmal wirklich riesiges- Ausbruchs-GAP-Down.
Große Abwärts-GAP´s im FDAX haben schon manchmal 100 Punkte, wenn die Zeiten unruhig sind.
Dieses GAP aber hatte 325,5 Punkte.
Bis Handelsschluss am 09.03.2020 bildete sich wieder ein langer, schwarzer Closing-Marubozu.
Die Handelsspanne betrug (beinahe) unvorstellbare 742 Punkte an nur einem einzigen Handelstag.

Spätestens zu Handelsschluss am 09.03.2020 -dem ersten Handelstag in der Corona-Crash-Woche- musste die Gefahr für jeden charttechnisch orientierten Marktteilnehmer unübersehbar sein.

Weil der Tages-Schlusskurs unter der Nackenlinie des Doppeltops lag, war die Formation vollendet.
Das Kursziel aus der Doppeltop-Formation betrug jetzt ca. 7200 Punkte.

Bis zum Corona-Crash am 12.03.2020 sollten ab jetzt aber noch 2 weitere Handelstage vergehen.


Corona-Crash - Warnsignal 2 :: Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation (S-K-S)

Das Doppeltop des 1. Warnsignals ist Teil einer großen Schulter-Kopf-Schulter Formation, die sich seit dem Jahr 2015 bildete.

Die Nackenlinie dieser S-K-S-Formation steigt leicht an. Das ist nicht ungewöhnlich und trat auch bei früheren Crashs auf (z.B. beim Finanzmarkt-Crash in den Jahren 2008/2009).

Genau wie das Doppeltop war auch die S-K-S-Formation am 09.03.2020 abgeschlossen und gültig, nachdem der Markt unter der Nackenlinie geschlossen hatte.

Das Kursziel aus der vollendeten S-K-S-Formation lag bei ca. 7500 Punkten.

Die beiden zeitgleich vollendeten Kursformationen Doppeltop und Schulter-Kopf-Schulter verstärkten sich gegenseitig in ihrer Bedeutung und Aussagekraft.

Corona Crash 2020 - Schulter-Kopf-Schulter Formation im Dax-Future Tageschart

Corona Crash - Warnsignal 3 :: Riesige Handelsspannen

Die Handelsspannen stiegen schon seit Mitte Februar 2020 .
Die bis dahin größte Handelsspanne in der Geschichte des Dax-Future gab es am 09.03.2020 - dem Ausbruchs-Tag unter die Nackenlinien der S-K-S-Formation und des Doppeltops mit 742 Punkten.

Das war aber nur der Auftakt für die dann noch einmal fast doppelt so hohe Handelsspanne am schlimmsten Corona-Crash-Tag, dem 12.03.2020.
Hier betrug der Abstand zwischen dem Tageshoch und dem Tagestief unglaubliche 1.315,5 Punkte.
Wer zu Handelsstart einen Kontrakt im Dax-Future gekauft hat und ihn kurz vor Handelsschluss wieder verkaufen wollte, hätte an einem einzigen Handelstag mit nur einem Kontrakt EUR 32.877,50 Verlust machen können!!!
Aber natürlich nur, wenn er seine Position ungesichert in den Markt gegeben hätte und außerdem noch den ganzen Tag lang nicht auf den Kursverlauf geguckt hätte.
Die Corona-Crash-Tage am 12. und 13.03.2020 waren bisher die einzigen beiden Handelstage mit über 1000 Punkten Handelsspanne in der Geschichte des Dax-Futures.

Handelstage mit Handelsspannen über 500 Punkte gab es von 1997 bis vor dem Corona-Crash insgesamt 18.
Im Corona-Crash kam dann innerhalb nur eines Monats fast noch einmal die gleiche Zahl dazu.

Auch die Anzahl der Handelstage mit Handelsspannen über 600 Punkte verdreifachte sich während des Corona-Crashs.

Seit dem 16.03.2020 fallen die Handelsspannen im Dax-Future wieder - bei gleichzeitigen ersten Anzeichen für eine mögliche Bodenbildung im Kerzenchart.

Corona Crash 2020 - Riesige Handelsspannen im Dax-Future

Hier kommen nochmal alle Handelsspannen im Dax-Future End of Day Chart seit 1997.
Nach Handelstagen mit sehr hohen Handelsspannen ist der Markt in der Vergangenheit immer nur noch wenig gefallen.
Das lässt vermuten, dass wir Stand heute (26.03.2020) die schlimmsten Kursverluste im Corona Crash schon gesehen haben und kurzfristig nicht mehr weiter bis auf die Kursziele aus den beiden Formationen fallen werden.

Corona Crash 2020 - Historische  Handelsspannen seit 1997 im FDAX

Konnte man rechtzeitig vor dem Corona-Crash aus dem Markt gehen?

Ja.

Das war selbst dann möglich, wenn man nur Grundkenntnisse in der technischen Wertpapieranalyse hat.
Die täglichen Handelsspannen lassen sich auch für Nicht-Programmierer leicht ermitteln und vergleichen.
Und die riesigen Kursformationen in den Charts vor dem Corona-Crash waren auch kaum zu übersehen.
Je nach Kenntnisstand der technischen Wertpapieranalyse hätten umsichtige Trader in der Zeit vom 24.02.2020 bis spätestens zum 09.03.2020 vorsichtiger agiert oder wären aus dem Markt geblieben.
Ich denke trotzdem, dass viele algorithmische Trader ihre Systeme den ganzen Corona-Crash über durchgehandelt haben.
Das lässt jedenfalls die gnadenlose Wucht dieses Crashs so vermuten.
Erklären lässt es sich aber wohl nur mit einer Art "Betriebsblindheit" , die sich mit der Zeit oft gerade dann einschleicht, wenn Handelssysteme sehr erfolgreich und robust performen.
Dann schaut wohl mancher Algotrader nur noch auf die Kapitalkurve und kaum noch mal auf den Chart des Underlyings. Das dies ein großer Fehler ist, zeigt deutlich der Corona-Crash "mit dreifacher Ankündigung". Natürlich konnte man vorab nicht wissen, was genau den Crash auslösen wurde und man konnte vor dem 09.03.2020 auch nicht sicher sein, wann der Markt crasht.

Aber dass es dunkel wurde, das konnte man mit minimalem Aufwand sehen - wenn man danach geschaut hat. 

Gerade den Lesern meiner Blog-Artikel und Tradern meiner Handelssysteme möchte ich deshalb empfehlen, immer auch regelmäßig mal auf den Chart des Underlyings zu schauen, das sie gerade traden.

Es kann einem Trader und Investor einen großen Vorsprung gegenüber anderen Marktteilnehmern verschaffen, wenn er drohende Gefahren im Chart früh erkennt und sich rechtzeitig darauf einstellt. 

Haben die algorithmischen Handelssysteme von Ascunia den Corona Crash überlebt?

 

Ja.

Alle Handelssysteme haben überlebt und auch kein Trader hat sich durch das Systemtrading meiner Handelssysteme während des Corona-Crashs ruiniert.

Für mich ist es immer wieder erstaunlich, dass robuste Handelssysteme sogar dann vergleichsweise gut mit Marktsituationen zurechtkommen, wenn diese in der Historie nicht enthalten waren.

So einen schnellen und harten Crash wie den Corona-Crash, gab es vorher einfach nie - deshalb konnte man kein System darauf testen.

 

Wichtig sind bei der Handelssystementwicklung 2 Dinge:

1.) Im Backtesting-Zeitraum müssen unbedingt frühere Crashs auf jeden Fall enthalten sein.

2.) Jedes Handelssystem muss unbedingt ein stimmiges Stop-Konzept haben.

 

Speziell das stimmige Stop-Konzept verhindert auch dann scharfe Drawdowns, wenn die Handelssysteme im Crash aufgrund der schnellen Marktbewegungen Fehlsignale generieren.
Das konnte man auch in meinen FDAX-Systemen gut während des Corona-Crashs beobachten.
Relativ viele Trades wurden noch in der Eröffnungskerze durch den Sofortverluststop gleich wieder ausgestoppt.
Die Tagesverluststops verhinderten außerdem große Verluste an jedem neuen Handelstag im Corona-Crash.
An den wenigen Tagen wo das System Profit machen konnte, hat es das dann aber auch gemacht und alle kleineren Verluste der vorherigen Handelstage wieder aufgeholt.
Im Ergebnis führte das zu einer seitwärts verlaufenden Kapitalkurve mit geringen Drawdowns während des Corona Crashs.
Das ist für diesen herben Crash ein gutes Ergebnis und versetzt uns in die komfortable Lage, nach dem Corona-Crash in etwa beim Kapitalstand vor dem Crash weiter zu machen. 

Ich will hier fairerweise aber auch schreiben, dass ich meine Handelssysteme für den großen FDAX während des Corona Crashs nicht live gehandelt habe.
Das Unheil hatte sich ja im Chart angekündigt und ich war trotz meiner langjährigen Handelserfahrung nicht abgebrüht genug, den "großen FDAX" durch den Crash zu traden.
Kapitalerhalt war mir wichtiger als Kapitalvermehrung.
Aus dem Markt war ich im großen FDAX in der Zeit vom 24.02.2020 bis zum 24.03.2020 - also einen ganzen Monat.  Seit dem 24.03. bin ich auch mit meinen "großen" FDAX-Systemen wieder live im Markt.

 

 

Den Mini-FDAX habe ich durch den Corona-Crash getradet, weil er deutlich risikoärmer als der große FDAX ist.

Am Beispiel der Systemvariante ohne Overnight Risk und ohne Pyramidisierung (nur 1 Kontrakt) zeige ich hier mal die Kapitalkurve während des Corona-Crashs:

Corona Crash 2020 :: Ascunia Mini-FDAX Handelssystem

.. und auch noch die Depot-Ergebnisse

Corona Crash 2020 - Mini-FDAX :: Live Depot

... die Depot-Kapitalkurve

Mini-FDAX-Depot-Kapitalkurve

... und auch die Einzeltrades, die das System während des Corona-Crashs gemacht hat:

Corona Crash 2020 - Mini-FDAX - ausgeführte Trades Teil 1

Ebenfalls nicht ausgesetzt habe ich im Corona-Crash den Live-Handel meiner wöchentlichen Handelssysteme auf deutsche Aktien und Forex.
Auch diese Handelssysteme haben den Crash gut überstanden, was aber natürlich beim Aktien-Portfolio auch klar daran liegt, dass dort ja auch jederzeit Short-Trades erlaubt sind.

Gerade unter dem Aspekt, dass in scharfen Crashs gern auch mal Short-Trades in Aktien untersagt werden, muss man  gerade nach dem Corona-Crash die Frage stellen, wie Long-only Aktienbestände ab 2021 von privaten Anlegern in Deutschland überhaupt noch abgesichert werden können.

Aktuell kann ich als aufgeklärter privater Trader und Investor den Future shorten oder meinen Aktienbestand mit Puts und Short-Zertifikaten absichern.
Mit all diesen Aktivitäten sichere ich meinen Aktienbestand, sorge aber nicht mit dafür, dass die Kurse einzelner Unternehmen ins Bodenlose weiter fallen.
Ab 2021 bleibt mir eigentlich nur noch, alle Aktien rechtzeitig vor einem Crash zu verkaufen - sofern ich denn genug Know How habe, um ihn kommen zu sehen.

Müssen viele private Anleger so agieren, verschärft das jeden Crash völlig unnötig und zusätzlich.

Für mein Aktien-Portfolio-Handelssystem auf deutsche Aktien sehen Depot und Kapitalkurve nach dem Corona-Crash wie folgt aus: 

 

Corona Crash 2020 - Depot Aktien-Portfolio Handelssystem

Corona Crash 2020 - Aktien Portfolio deutsche Aktien - Kapitalkurve Live

Das Forex-Portfolio ging zwar in den Drawdown - aber in einen der auch in früheren Marktphasen schon vergleichbar auftrat:

 

Corona Crash 2020 - Forex Portfolio :: Kapitalkurve

Corona Crash 2020 - Forex-Portfolio - Depot-Übersicht

 

Finanziell gesehen habe ich mit meinen Handelssystemen den Corona-Crash bisher gut überstanden.
Das Handelsjahr wird weitergehen.
Die Börsen nehmen die Entwicklung vorweg.
Aktuell sieht es charttechnisch so aus, als wären im Corona Crash die schlimmsten Kursverluste vorbei.
Vielleicht werden die Crash-Tiefs noch einmal angetestet - aber wenn sich die Handelsspannen weiter normalisieren, sollte es das dann auch gewesen sein.

Hoffentlich geht auch dem Corona-Virus bald die Puste aus, die Kurve wird abgeflacht und diese schlimme Pandemie ist für uns alle bald gut ausgestanden.

Wichtiger als jeder Handel an den Börsen und jede geschäftliche Aktivität ist und bleibt die Gesundheit jedes einzelnen Menschen.

Bleiben Sie deshalb alle schön gesund - oder werden Sie es schnell.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Rafi Hedjazian |

Sehr geehethe Frau Sacharow

Mir ist es eine Frage ,Warum Sie Ihre handelsysteme in Investox praktizieren und nicht die viel kosten Guenstigere Metatrader nicht verwenden .

Vielen Dank im Voraus

Antwort von Anke Sacharow

Guten Tag Herr Hedjazian,

vielen Dank für Ihre Frage.

Für mich steht es nicht an erster Stelle, die möglichst günstigste Börsensoftware für mein Trading einzusetzen, sondern die möglichst beste.

Investox und den Metatrader kann man eigentlich gar nicht direkt miteinander vergleichen.

Sowohl im Bereich der Handelssystem-Entwicklung als auch in Bezug auf die Sicherheitsvorkehrungen beim Trading mit automatischer Orderaufgabe ist Investox dem Metatrader deutlich überlegen.

Ich würde sogar soweit  gehen zu sagen, dass man allein mit dem Metatrader keine vergleichbar robusten Handelssysteme entwickeln kann wie mit Investox.

Das ergibt sich schon aus den fehlenden Möglichkeiten der Kursdatenprüfung, den fehlenden Möglichkeiten zur Einbindung verschiedener Datenquellen und den begrenzten Periodendarstellungen im Metatrader.

Ich habe vor einiger Zeit einmal ein Video zu Features gemacht, die professionelle Handelssoftware meiner Ansicht nach unbedingt enthalten muss. Wenn Sie sich das Video anschauen möchten, finden Sie es unter dem folgenden Link:

https://youtu.be/L1ML3M4eiR0

Allzeit gute Trades für Sie und beste Grüße von

Anke Sacharow

Kommentar von Mike Kublank |

Hallo Frau Sacharow, haben Sie das Aktien Handelssystem auch auf amerikanische Aktien im Einsatz (Nasdaq 100 oder S+P 500 ) gibt es dazu eine Performance Übersicht.

Viele Grüße aus der Nachbarschaft
Mike Kublank (Hoppegarten)

Antwort von Anke Sacharow

Hallo Herr Kublank,

für das Aktien-Portfolio-Handelssystem gibt es eine Version für den Nasdaq100.

Auszüge aus der Dokumentation dazu können Sie sich hier downloaden:

Download zum Whitepaper - NASDAQ100 - Aktien-Portfolio

Während des Corona-Crashs hat speziell die NASDAQ100-Variante auf EOD-Basis gut performed.

Die Weekly-Systemvarianten sind naturgemäß etwas träger. Sie können bei solch scharfen Kursstürzen wie während des Corona Crashs nicht so zeitnah auf die neuen Marktentwicklungen reagieren, weil Aktionen ja immer nur einmal pro Handelswoche zum Wochenstart erfolgen.

Aber auch bei den Weekly-Systemen performte die Systemlogik im Crash. Mit den Erfahrungen aus dem Crash werde ich in Zukunft vielleicht den einen oder anderen Weekly-Systemstop enger setzen als bisher - mehr aber auch nicht. 

Live im Einsatz habe ich das Nasdaq100-Daily Aktien-Portfolio seit Anfang Mai 2020. Den ersten aussagekräftigen Live-Performance-Report wird es für diese Systemvariante deshalb erst im kommenden Jahr geben.

Viele Grüße in die Nachbarschaft!