für das FDAX und Mini-FDAX 60-Minuten Handelssystem
aktualisiert am 07.01.2026
Das Handelsjahr 2025 war ein weiteres erfolgreiches Jahr für mein FDAX-/Mini-FDAX-60-Minuten-Handelssystem.
Im FDAX konnte ich einen Gewinn in Höhe von 149.644 Euro erwirtschaften und damit den bisherigen Ergebnisrekord aus dem Jahr 2024 noch einmal übertreffen.
Trotzdem war 2025 kein einfaches Handelsjahr.
Ein Drittel des Jahres verlief meine Kapitalkurve seitwärts. Diese Seitwärtsbewegungen gab es in zwei Phasen: von Mitte Januar bis Ende März und von Ende Oktober bis zum Jahresende.
Ich hatte auf eine Jahresendrallye gehofft, die im Jahr 2025 im FDAX leider ausblieb.
Die Seitwärtsbewegungen der Kapitalkurve sind kein Grund zur Beunruhigung.
Solche Phasen sind für das Handelssystem normal.
Sie traten in der Vergangenheit auf und werden auch in Zukunft wieder auftreten.


Betrachtet man den 60-Minuten-Chart des FDAX für das Jahr 2025, so zeigt sich, dass der Future nur drei längere Trendphasen hatte: zweimal aufwärts und einmal abwärts.
Den Rest des Handelsjahres bewegte sich der DAX-Future seitwärts – glücklicherweise aber immer in einer breiten Range.
Mit meinem FDAX/Mini-FDAX-Handelssystem lassen sich ausreichend volatile Seitwärtsphasen profitabel handeln.
Der Handel ist jedoch schwieriger als in Trendphasen und setzt etwas Erfahrung im Umgang mit dem System voraus.
Während der Trendphasen (egal, ob es sich um einen Aufwärts- oder Abwärtstrend handelt) ist der Systemhandel einfach.
Man muss das System dann eigentlich nur laufen lassen.
In Seitwärtsphasen werden Fehler bei der Risikobegrenzung und beim Monitoring hingegen weniger gut verziehen.
Solche Fehler treten bei jedem Trader zu Beginn des Handels selbstverständlich auf.
Sie gehören zum Lernprozess.

Ein guter Trader wird man nicht allein dadurch, dass man sich ein gutes Handelssystem kauft.
Das ist zwar ein vernünftiger Anfang, doch jedes Handelssystem ist nur ein Werkzeug.
Natürlich erzielt man mit qualitativ hochwertigen Werkzeugen fast immer bessere Ergebnisse.
Billig-Werkzeuge sind häufig für den vorgesehenen Zweck ungeeignet oder sogar gefährlich.
Ein gutes Werkzeug allein macht aber noch keinen guten Handwerker.
Nicht jeder, der einen Ferrari fährt, gewinnt Rennen.
Und nicht jeder, der eine Stradivari besitzt, spielt Geige wie David Garrett.
Ein guter Trader zu werden, ist eine Reise.
Das Reiseziel ist die eigene Persönlichkeitsentwicklung.
Es ist hilfreich, auf dem eigenen Weg und im eigenen Tempo zu reisen.
Hat man ein Handelsjahr deutlich profitabel und mit wenig Verlust abgeschlossen, darf man zufrieden mit sich und stolz auf das Erreichte sein.
Die Ergebnisse anderer Trader sind dabei nicht von Bedeutung.
Im Trading zählt nur der eigene Erfolg.
Ein guter Trader übernimmt die Verantwortung für das eigene Trading.
Es bringt schließlich nichts, das System zu kritisieren, wenn man es nicht eingeschaltet oder überwacht hat.
Ein guter Freund und Kollege sagte mir vor vielen Jahren: „Mein größter Fehler sitzt zwischen meinen Ohren.”
Diese Sichtweise habe ich für mich übernommen.
Auf dem Weg zum erfolgreichen Trader sind realistische Erwartungen hilfreich.
Nicht jedes Handelssystem funktioniert in jeder Marktphase.
Der Schlüssel zu konstanten Profiten liegt in der Diversifizierung. Ein anderer Markt, eine andere Komprimierung oder auch eine andere Handelslogik helfen dabei, die Durststrecken eines Handelssystems auszugleichen.
Dankbarkeit für das Erreichte, Demut und Respekt vor dem Markt, Geduld, Beharrlichkeit, Disziplin und nicht zuletzt Freude am Traden sind Eigenschaften, die aus einem Trader schneller einen nachhaltig erfolgreichen Trader machen.
Die folgende Tabelle zeigt meine Jahresergebnisse seit dem Start des Live-Handels mit automatischer Orderaufgabe im FDAX im Oktober 2013.
Die einzelnen Jahresberichte sind im Performance-Blog zu finden.
Die Spalte "Profit" zeigt den Gewinn pro Jahr nach Kosten und vor Steuern.
Die rechte Spalte "Brutto Profit % p.a." zeigt für die vollständig gehandelten Kalenderjahre den durchschnittlichen Gewinn über die gehandelten Jahre.

Und hier die Gegenüberstellung von Brutto- und Nettogewinnen:

Der folgende Slider listet alle meine Einzeltrades für das Jahr 2025 auf.
Alle Auswertungen stammen aus meiner Ordersoftware (Investox Order Plus).
Ich habe immer den letzten Trade der vorherigen Seite blau markiert, damit die Vollständigkeit überprüft werden kann.
Ein Mausklick auf den angezeigten Slider vergrößert die Grafik.
Hier ist meine Depotkurve mit der Gesamtkapitalentwicklung seit Ende Oktober 2013....

... und hier noch die Zahlen dazu im Screenshot der Order-Plus Depot-Ergebnisse:
Auch im Jahr 2025 hatte das FDAX-Handelssystem wieder regelmäßig Drawdowns.
Der maximale absolute Drawdown des FDAX-Handelssystems war mit dem des Vorjahres vergleichbar.
Er lag im Handelsjahr 2025 bei minus 9.399 EUR. Dies ist für den Handel von maximal zwei FDAX-Kontrakten sehr wenig.
An der absoluten Underwater-Equity-Kurve kann man übrigens meinen Lerneffekt im Umgang mit dem Handelssystem gut erkennen. Die Fehler aus den Handelsjahren 2018 und 2019 werde ich ganz bestimmt nicht noch einmal machen.
Der längste Drawdown betrug im Jahr 2025 insgesamt 19 Handelstage – fast genauso viel wie 2024.
Die längste Erholungszeit, d. h. die Zeit vom Tiefpunkt des Drawdowns bis zum neuen Höchststand der Kapitalkurve, betrug neun Handelstage.
Das entspricht genau dem Wert von 2024.

Wie schon im Jahr 2024 zeigt die nächste Tabelle den jährlichen Brutto- und Nettogewinn sowie die durchschnittlichen monatlichen Gewinne.
Wie immer beziehen sich diese Ergebnisse auf die Systemvariante mit Overnight-Risk und leichter Pyramidisierung.
Es wurden maximal zwei Kontrakte gleichzeitig im FDAX gehandelt.

Die letzte Auswertung für den großen Dax-Future zeigt die bisherigen durchschnittlichen Brutto- und Nettorenditen auf jährlicher, monatlicher und täglicher Basis:

Mini-Dax-Future (FDXM) Ergebnis für das Handelsjahr 2025
Auch im Mini-DAX lief es im Jahr 2025 recht gut.
Ich konnte den Gewinn aus dem Vorjahr mit einem Plus in Höhe von 30.873 Euro noch einmal steigern.
Die folgende Tabelle zeigt die bisherigen Ergebnisse für den Mini-FDAX seit Beginn des Live-Tradings, ausgehend von einem Startkapital von 10.000 EUR für den Handel eines Kontrakts mit Overnight-Risk.

Hier sehen Sie die Ergebnisse meines FDXM-Live-Handels im Jahr 2025:

... und es folgt die Kapitalkurve:

In den letzten beiden Handelsmonaten war meine Performance im Mini-FDAX etwas besser als im FDAX. Auch hier gab es Anfang November einen Drawdown, doch kurz vor dem Jahresende erreichte die Kapitalkurve ein neues Hoch. Bei vielen meiner Kunden war es übrigens umgekehrt: Hier lief der FDAX besser und der Mini-FDAX etwas schlechter. Grund dafür sind die unterschiedlichen Einstellungen der Optimierungsvariablen.
Der maximale Drawdown im Mini-FDAX lag mit 2.498 EUR innerhalb der Erwartungen.
Der längste Drawdown dauerte im Jahr 2025 insgesamt 13 Handelstage und war somit etwas kürzer als im letzten Jahr.
Die Zeitspanne vom Tiefpunkt des Drawdowns bis zum neuen Höchststand der Kapitalkurve betrug 7 Tage und war somit kürzer als im Jahr 2024 sowie kürzer als beim großen Future im aktuellen Handelsjahr.


Es folget die Übersicht der Brutto-und Nettoprofite für den Mini-FDAX:

Folgende Einzeltrades habe ich 2025 im Mini-FDAX gemacht:
Last but not least folgt hier noch die Gesamt-Kapitalkurve seit Handelsbeginn der Systemvariante für den Mini-FDAX im Januar 2019.


Und auch für den Mini-FDAX gibt es die beiden zusätzlichen Tabellen mit den bisherigen durchschnittlichen monatlichen Brutto-und Nettogewinnen….

…und mit den bisherigen jährlichen, monatlichen und täglichen Renditen:

Wer mehr über meine Handelssysteme wissen möchte, kann sich gerne die Dokumentation mit vielen zusätzlichen Informationen herunterladen, wenn er seine E-Mail-Adresse angibt.
Natürlich beantworte ich auch gerne alle Fragen im direkten Kontakt.


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