Wimpel :: Dreiecke

Dreicke sind klassische Konsolidierungs-Formationen.

Sie entstehen in Trendpausen.

Wenn die Kurse aus Dreiecken ausbrechen, werden die Dreiecke wieder aufgelöst.

Meist erfolgt der Ausbruch in Richtung des ehemaligen Haupttrends. 

Der Haupttrend wird nach dem Ausbruch fortgesetzt.

Es gibt :

  • symmetrische Dreiecke
  • aufsteigende Dreiecke
  • absteigende Dreiecke

 

Animation 1 :: Dreiecksformationen

Symmetrisches Dreieck

Ein symmetrisches Dreieck wird durch zwei Trendlinien begrenzt.

Eine Trendlinie verläuft abwärts und die andere aufwärts.

Eine vertikale Linie, die die Startpunkte beider Trendlinien verbindet, wird Basis genannt.
Der Punkt an dem sich beide Trendlinien schneiden heißt Spitze.

Symmetrische Dreiecke kommen sowohl in Aufwärtstrends als auch in Abwärtstrends vor.
Der Kurs bricht meist ist in die Richtung des übergeordneten Trends aus dem Dreieck aus.

Symmetrische Dreiecke sind in der Aussage neutraler, als aufsteigende und absteigende Dreiecke.

 

Aufsteigendes Dreieck

Das aufsteigende Dreieck kommt meistens in Aufwärtstrends vor.

Es besteht aus einer horizontalen Widerstandslinie und einer aufwärtsgerichteten Trendlinie.

 

Absteigendes Dreieck

Das absteigende Dreieck kommt als Fortsetzungsformation in Abwärtstrends vor.

Es kann auch als Umkehrformation an Trendgipfeln vorkommen.

Seine Aussage ist in beiden Fällen bearish.

Es ist das Gegenstück zum aufsteigendem Dreieck.

 

Kursziele aus Dreiecken

Kursziele sind aus allen drei Dreiecksarten leicht zu bestimmen.

Dazu wird die Länge der Basis gemessen und am Ausbruchspunkt angetragen.

Alle Arten von Dreiecken sollten zu etwa 2/3 ihrer zeitlichen Begrenzung aufgelöst werden, sonst verlieren sie ihre Bedeutung.

Zur Bestimmung der zeitlichen Begrenzung eines Dreiecks wird die Länge der Strecke vom Mittelpunkt der Basis bis zur Spitze gemessen.